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Geschichte der Eisenbahnstrecke

Die ehemalige Niederlausitzer Eisenbahn wurde im Oktober 1897 eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Teilstrecke von Luckau nach Lübben Süd in Betrieb genommen. Schon im Dezember des gleichen Jahres wurde der Bahnbetrieb auf den Streckenabschnitt Luckau-Uckro erweitert. Um den Fußweg zum Umsteigen in die Staatsbahn zu verkürzen, wurden ab März 1898 weitere Stationen in Richtung Beeskow geöffnet. Darunter fiel auch der Streckenabschnitt Uckro-Falkenberg über Herzberg.

Aufgrund einer aufwendigen Überbrückung der Spree verzögerte sich die Weiterführung der Strecke zum Bahnhof Groß Leuthen-Gröditsch. Erst am 24. November 1901 wurde der letzte Streckenabschnitt Lübben-Beeskow dem Eisenbahnbetrieb übergeben und somit vollendet.

Zum Eisenbahnbetrieb:

Im November 1901 wurde der fahrplanmäßige Zugbetrieb der kompletten Strecke der Niederlausitzer Eisenbahn aufgenommen. Hauptsächlich wurden im Güterverkehr Holz-, Bau- und Brennmaterial transportiert. Die Personenbeförderung kam auch nicht zu kurz. In den 1920ern verkehrte täglich ein Milch-Kurswagen zwischen der Groß Leuthener Molkerei und Berlin. Ab 1936 diente die Strecke hauptsächlich der Rüstungsindustrie. Deshalb wurden bei Krugau 10 Gleise mit einer Gesamtlänge von ca. 14 Kilometern gebaut. Wegen Kampfhandlungen mussten Ende April 1945 der Betrieb eingestellt werden. Da die Niederlausitzer Eisenbahn im Krieg zusätzlich zu einer wichtigen Umleitungsstrecke für Militärtransporte geworden war, wurden ihre Brücken gesprengt und der Südbahnhof in Lübben durch einen Brand zerstört. 1948 konnte der Zugverkehr zwischen Lübben und Spreebrücke Briescht, sowie von der anderen Spreeseite bis Beeskow West wieder aufgenommen werden. Die Spreebrücke war zu dieser Zeit noch gesperrt. Daher mussten die Reisenden ca. 400 m zu Fuß zurücklegen. Erst im Jahre 1951 wurde die Spreebrücke wieder errichtet. Seitdem war der Eisenbahnverkehr wieder durchgängig möglich.

Quellen: Wikipedia

Titelbild: Streckenkarte vom Kursbuch DR 1989

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